Adler drehen 1:3-Rückstand und holen sich dritten Sieg | Adler Kids Mannheim


Im vierten Spiel der Viertelfinalserie gegen den ERC Ingolstadt holten die Adler am Dienstagabend einen 1:3-Rückstand der Gäste auf und gewannen nach den Toren von Christoph Ullmann, David Wolf, Garrett Festerling, Thomas Larkin und Matthias Plachta mit 5:3. In der Best-of-Seven-Serie führen die Kurpfälzer jetzt mit 3:1, nur noch ein Sieg fehlt zum Halbfinaleinzug. Das nächste Match steigt am Freitagabend in Ingolstadt.

Mit identischer Aufstellung wie in Spiel drei begannen die Adler sehr verhalten. Erst nach dem ersten eigenen Überzahlspiel kamen die Hausherren besser in die Partie, hatten die beste Chance des ersten Drittels anschließend in Unterzahl: Matthias Plachta wurde bei dem Break mit Andrew Desjardins regelwidrig gehakt, den fälligen Penalty parierte Ingolstadts Keeper Timo Pielmeier (8. Minute). Auf der anderen Seite war Dennis Endras beim 0:1 durch David Elsner dagegen machtlos (12.).

Nach dem 0:2 durch Michael Collins (23.) zeigten sich die Blau-Weiß-Roten kurz geschockt, doch nachdem Christoph Ullmann sein Team mit einem verdeckten Schlenzer von der blauen Linie zum 1:2 wieder ins Spiel gebracht hatte (29.), wurde die Begegnung wieder lebhafter und die mit 13.023 Zuschauern nicht ganz ausverkaufte SAP Arena lauter. Torhüter Dennis Endras hielt die Adler mit einer erneut überragenden Leistung und Glanzparaden gegen Laliberte (34.) und Greilinger (35.) im Spiel, Collins‘ zweiten Treffer zum 1:3 (37.) hatten die Quadratestädter schnell verkraftet. Noch vor der zweiten Pause gelang den Adlern mit David Wolfs unbändigem Willen (39.) und Garrett Festerlings Kopie seines Tores aus Spiel zwei (40.) der Ausgleich zum 3:3.

Thomas Larkin überlistete Ingolstadts Keeper kurz nach der zweiten Pause mit einem harmlos wirkenden Schuss zur 4:3-Führung (43.), spätestens jetzt hatten die Adler das Match fest in der Hand. Nach Plachtas 5:3 gab es keinen Zweifel mehr am Sieg, obwohl danach noch fast neun Minuten zu spielen waren. Zu dominant brachten die Hausherren den Vorsprung nach Hause.