Adler-Kids-Club-Auswärtsfahrt nach München | Adler Kids Mannheim


Die SAP Arena war an diesem frühen Sonntagmorgen noch in Nachtschwarz gehüllt. Es war kurz vor 07.00 Uhr, als die ersten Adler-Kids-Club-Mitglieder mit ihren Eltern den VIP-Parkplatz ansteuerten. Rasch füllte sich im Anschluss der Bereich vor Eingang C. Groß war das Interesse an der diesjährigen Auswärtsfahrt, die die jüngsten Adler-Anhänger nach München führen sollte.

Rund 40 Kinder und nochmals so viele Eltern machten sich in zwei Bussen um kurz vor 08.00 Uhr, ausgerüstet mit einem Adler-Lunchpaket, auf die rund vierstündige Fahrt in die bayerische Landeshauptstadt. Dort stand um 14.00 Uhr das Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga zwischen dem EHC Red Bull München und den Adler Mannheim an. Für nicht wenige Kids war es die erste Auswärtsfahrt überhaupt. So schwang durch die einzelnen Sitzreihen im Bus eine ordentliche Portion Neugier und Aufregung mit. Bei der Bewältigung der Nervosität halfen diverse Kartenspielrunden, die eine oder andere Folge von „Michel aus Lönneberga“ auf dem Tablet, Musikhören oder eine kleine Mütze Schlaf.

Als sich der Adler-Kids-Club-Tross gegen 12.00 Uhr dem Olympia-Eisstadion näherte, war die leichte Anspannung der Euphorie gewichen. Mit Einlass nahmen die Kids gemeinsam mit ihren Eltern im Gästeblock Aufstellung. Aufmerksam wurde in der Folge zunächst das Warmup und im Anschuss das Spielgeschehen verfolgt. Die rasante Partie mit vielen Torchancen auf beiden Seiten ließ auf der Tribüne gleich mehrfach den Atem stocken. Gleichermaßen stimmten aber auch die kleinsten Anhänger, mitgerissen von der starken Leistung der Adler, lautstark in die Fangesänge ein. Voller Stolz wurden zudem die mitgebrachten Schals und Fahnen geschwungen.

Dass dieses Erlebnis so schnell nicht in Vergessenheit geraten wird, merkte man bei der Rückfahrt gleich an mehreren Punkten. So verzögerte sich die Abfahrt aus München nach dem dramatischen 1:0-Erfolg nach Penaltyschießen ein wenig, da die Kids mit ihren Idolen noch eine Laola-Welle im Stadion veranstalteten. Im Bus selbst wurde dann Matchwinner Dennis Endras ausgiebig besungen. Wo man hinblickte, gab es an diesem nun frühen Sonntagabend nur zufriedene Gesichter. Nach und nach fielen aber auch die ersten Äuglein zu. Ein langer, interessanter und gelungener Tag fand mit Ankunft an der Arena gegen 21.30 Uhr sein Ende.