Entscheidung in der CHL vertagt | Adler Kids Mannheim


Entscheidung in der CHL vertagt

Die Adler haben die Entscheidung über das Weiterkommen in der Champions Hockey League vertagt. Beim HC Lugano musste die Mannschaft eine 3:4-Niederlage in der Overtime hinnehmen.

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Nach zehn Minuten gingen die Adler in Führung: Chad Kolarik gewann das Bully, Danny Richmond legte sofort auf David Wolf ab und Mannheims Nummer 89 schlug eiskalt zu. Bemerkenswert: Das Powerplay nach einer Strafe gegen Ryan Gardner war in diesem Moment genau vier Sekunden alt. In Unterzahl ließen die Adler nur wenig zu und hätten fast durch Matthias Plachta nachgelegt, der nach einem Solo jedoch am gegnerischen Torhüter scheiterte (16. Spielminute).

Mitten in die Mannheimer Drangphase im zweiten Drittel fiel der Ausgleich (30.). Jetzt war Lugano am Drücker und Endras musste seine ganze Klasse beweisen. Wenig später war aber auch der Keeper ohne Chance: Den Schweizern gelang in Überzahl die Führung (36.). Die Adler antworteten mit wütenden Angriffen und belohnten sich. Ein Schuss von Sinan Akdag prallte von der Plexiglasscheibe vor das Tor. Dort reagierte Ryan MacMurchy schneller als der Rest und staubte drei Sekunden vor der Pause zum verdienten Ausgleich ab.

Im Schlussabschnitt besorgte Marcus Kink die erneute Mannheimer Führung (44.). Nach einem gewonnen Bully von Marcel Goc zog Verteidiger Denis Reul ab, der Kapitän gab dem Puck die entscheidende Richtungsänderung. In der Folge wurde die Partie ruppiger. Kurz vor dem Ende gelang Lugano noch der Ausgleich (60.) und in der Verlängerung der Siegtreffer. Während Lugano damit als Sieger der Gruppe C feststeht, haben die Adler das Weiterkommen im direkten Duell mit Tampere am kommenden Sonntag auch weiterhin in der eigenen Hand.